WeTTTer.de, heutiges Datum:   Montag, 20. November 2017

Warnlageberichte für einzelne Regionen

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Warnlagebericht für Deutschland


ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Montag, 20.11.2017, 05:00 Uhr

Gebietsweise Windböen, im höheren Bergland Sturmböen. Im Bergland
Schneefall und Glätte. Gebietsweise Frost.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Dienstag, 21.11.2017, 05:00 Uhr:

Rückseitig eines Tiefs über der Ostsee gelangt anfangs noch
Meeresluft polaren Ursprungs nach Deutschland. Im Laufe des Tages
greift von Westen her ein Randtief mit milderer Luft über. Im Norden
und Osten bleibt aber noch die Kaltluft wetterbestimmend.

Heute früh sind bei wechselnder Bewölkung weitere schauerartige
Niederschläge zu erwarten, die im Bergland oberhalb von etwa 500 bis
700 m als Schnee fallen. Meist sind die Neuschneemengen gering, nur
im Erzgebirge und im Bayerischen Wald können um 10 cm Neuschnee
fallen. Im Südwesten und Süden, im Nordosten sowie in den
Mittelgebirgen gibt es gebietsweise leichten Frost. Dabei besteht die
Gefahr von Straßenglätte durch Überfrieren, Schnee oder Schneematsch.
An der Nordsee und im Südosten kommt es noch zu steifen Böen bis 60
km/h (Bft 7) aus West, in einigen Hochlagen des Berglands gibt es
Sturmböen oder schwere Sturmböen (70 bis 100 km/h, Bft 8 bis 10).

Tagsüber kommen von Westen erneut Niederschläge auf, die sich im
Tagesverlauf in einem breiten Streifen vom Nordwesten bis in den
Südosten ausbreiten. Dabei liegt die Schneefallgrenze zunächst meist
bei 400 bis 700 m, bevor diese von Westen her rasch ansteigt. In den
höheren Lagen der Mittelgebirge vom Rothaargebirge bis zum Thüringer
Wald fallen bis zum Abend vorübergehend zwischen 5 und über 10 cm
Neuschnee. Im Westen frischt der Wind wieder etwas auf mit einzelnen
Böen bis 60 km/h (Bft 7) aus Südwest bis in tiefere Lagen. Auf den
Bergen gibt es Sturmböen bis 85 km/h (Bft 8 bis 9).

In der Nacht zum Dienstag lassen die Niederschläge von Nordwesten her
etwas nach, im östlichen Bergland gibt es dagegen noch länger
andauernde Niederschläge. Vom Thüringer Schiefergebirge bis zum
Oberpfälzer Wald und im Westerzgebirge können in Lagen oberhalb 600
bis 800 m zwischen 5 und 15 cm Neuschnee fallen, bevor der Schnee in
Regen übergeht, im Bayerischen Wald sogar 10 bis 20 cm. Insgesamt
muss in einem Streifen von Nordrhein-Westfalen bis nach Ostbayern in
sämtlichen Mittelgebirgen innerhalb von 24 Stunden mit
Niederschlagsmengen zwischen 20 und 40 mm (Summe aus Regen und wieder
abtauendem Schnee) gerechnet werden, so dass gebietsweise
Dauerregenwarnungen nötig werden. Der Wind weht in der Nacht zum
Dienstag in der Südhälfte weiterhin frisch aus Südwest mit Böen bis
60 km/h (Bft 7) bis ins Flachland. Im Bergland muss mit Sturmböen bis
85 km/h gerechnet werden, auf den Alpengipfeln mit schweren Sturmböen
bis 100 km/h (Bft 10).

Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:

WIND/STURM: An der Nordsee und im Südosten Böen Bft 7, im höheren
Bergland Böen Bft 8 bis 9, auf exponierten Gipfeln Böen bis Bft 10.

SCHNEE/GLÄTTE: In den Mittelgebirgen oberhalb von 600 m gebietsweise
Schneefall bis 10 cm oder Glätte.

FROST: Gebietsweise im Südwesten und Süden, im Nordosten und im
höheren Bergland.


Nächste Aktualisierung: spätestens Montag, 20.11.2017, 07:00 Uhr

 

Quelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach

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Grundlage für die Herausgabe von Warnungen ist das Gesetz über den Deutschen Wetterdienst (DWD-Gesetz) vom 10. September 1998, BGBl. I, S. 2871 ff. Im Paragraphen 4, (1), 3 ist "die Herausgabe von amtlichen Warnungen über Wettererscheinungen, die zu einer Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung führen können, insbesondere in Bezug auf drohende Hochwassergefahren" als Aufgabe des DWD festgelegt.
Quelle: Deutscher Wetterdienst, Offenbach