WeTTTer.de, heutiges Datum:   Mittwoch, 1. März 2017

Aussichten für Deutschland

Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Mittwoch, 01.03.2017, 21:00 Uhr

In der Nacht von Südwesten her wieder zunehmender Wind. Im
Schwarzwald Dauerregen. Morgen gebietsweise windig, in der Mitte und
auf den Bergen Sturm.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Donnerstag, 02.03.2017, 21:00 Uhr:

Deutschland liegt am Rande eines umfangreichen Tiefkomplexes vor der
norwegischen Küste. Dabei ziehen wiederholt Ausläufer rasch über
Deutschland hinweg ostwärts und sorgen für wechselhaftes und vielfach
windiges bis stürmisches Wetter.

In der Nacht zum Donnerstag weitet sich das Regengebiet von Südwesten
her rasch über ganz Deutschland hinweg nordostwärts aus. Dabei steigt
die Schneefallgrenze im Süden vorübergehend auf 1400 m, in der Mitte
auf etwa 700 bis 1000 m. Vor allem in den Staulagen des Schwarzwaldes
und des Oberallgäus fallen über 30 mm Regen innerhalb von 18 Stunden
(Dauerregen).
Nach einer vorübergehenden Windabschwächung frischt der Wind zunächst
im Südwesten, im Laufe der Nacht dann auch im Süden, im Westen und in
der Mitte wieder aus Südwest bis West auf, wobei dann in freien Lagen
stürmische Böen, im Bergland Sturmböen und auf höheren Berggipfeln
teils schere Sturmböen auftreten können. Von der Eifel bis zum
Emsland sind morgens auch in den Niederungen Sturmböen möglich.

Am Donnerstag nimmt der Wind am Vormittag noch etwas zu, wobei sich
das Sturmfeld über die Mitte des Landes hinweg nach Osten ausweitet.
Vor allem von Nordrhein-Westfalen und dem Emsland an ostwärts bis
nach Sachsen und Brandenburg gibt es neben häufigen stürmischen Böen
auch Sturmböen (Bft 8 bis 9), in freien Lagen vereinzelt schwere
Sturmböen (Bft 10) aus Südwest bis West. In kräftigeren Schauern oder
Gewittern sind kurzzeitig und lokal eng begrenzt auch orkanartige
Böen (Bft 11) nicht ausgeschlossen.
In den Kamm- und Gipfellagen des Berglandes muss verbreitet mit
schweren Sturmböen gerechnet werden, auf exponierten Gipfeln mit
orkanartigen Böen oder Orkanböen (Bft 11 bis 12). In der Südhälfte
gibt es noch steife bis stürmische Böen, auch im äußersten Norden
kann es einzelne steife Böen geben. Am Nachmittag und Abend nimmt der
Wind von Südwesten her rasch ab.
Die Niederschläge an den Alpen und im Schwarzwald lassen bereits am
Vormittag rasch nach. Dann bleibt es im Süden meist trocken, während
im Norden und in der Mitte gebietsweise schauerartiger Regen fällt,
wobei ein kurzes Gewitter nicht ausgeschlossen ist. Im höheren
Bergland sind die Niederschläge wieder mit Schnee vermischt.

In der Nacht zu Freitag schwächt sich der Wind rasch ab und in der
Frühe gibt es dann nur noch auf den Ostseeinseln starke bis
stürmische Böen. Es bleibt meist trocken und vor allem im Süden und
im Nordosten lockert die Bewölkung auf. In der Südhälfte kann es
leichten Frost geben.


Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:

GLÄTTE/SCHNEEFALL:
Oberhalb von 800 m, gebietsweise Schneefall mit etwas Neuschnee
und/oder Glätte durch Schneematsch.

WIND/STURM:
Auf den Bergen vielfach schwere Sturmböen. Aber der zweiten
Nachthälfte von Südwesten her wieder zunehmend Windböen, später
Sturmböen.

DAUERREGEN:
Im Schwarzwald und im Allgäu über 30 l/qm bis Donnerstagmittag.


Nächste Aktualisierung: spätestens Donnerstag, 02.03.2017, 05:00 Uhr


Quelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach

Diese Wetterseite wird heute gesponsert von:


 

 

 

Aktuelles Deutschlandwetter

Deutschlandwetter aktuell Tag

Tages-Höchstwerte

Deutschlandwetter heute Höchstwerte